Klimafreundlich unterwegs in der Studienzeit – so geht’s! Roman Koester on Unsplash
Wie ein sportlicher und aktiver Lebensstil auch dem Klima hilft

Klimafreundlich unterwegs in der Studienzeit – so geht’s!

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Wie können Studierende sportlich und klimafreundlich unterwegs sein? Wir haben nützliche Tipps für nachhaltige Mobilität im Studienalltag und Urlaub gesammelt – einfach umsetzbar und lohnenswert!
Gerade für Studierende spielt das Thema Mobilität eine große Rolle. Ob zur nächsten Lehrveranstaltung, zum Treffen mit Freunden oder auf Reisen in der vorlesungsfreien Zeit: Die jungen Leute möchten während ihrer Zeit an der Uni möglichst günstig und zügig an ihr Ziel kommen. Doch wie sieht es mit der Umweltfreundlichkeit auf dem Weg von A nach B aus? Hier kommen ein paar nützliche Tipps, um während der Studienzeit nachhaltig unterwegs zu sein – sowohl im Alltag als auch im Urlaub.

Was spricht für nachhaltige Mobilität?

Eines steht fest: Studierende möchten mobil sein. Doch was vielen nicht immer bewusst ist, ist, dass Transportmittel möglichst nachhaltig sein sollten. Wer sich beispielsweise für kurze Strecken auf sein Fahrrad schwingt oder sich im nächsten Sommer gegen eine Flugreise entscheidet, setzt konkrete Schritte, um den persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die in Summe sehr hohen, klimaschädlichen CO2-Emissionen aus.

Nachhaltige Mobilität kommt aber nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch der eigenen Gesundheit. Wer bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad fährt, bleibt auf längere Sicht fit. Gleichzeitig lassen sich diese Formen der Bewegung perfekt in den Alltag integrieren. So muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn wochentags – und ganz besonders während der hektischen Prüfungszeit – der Sport zu kurz kommt.

Wie nachhaltige Mobilität nun im Studienalltag und während der vorlesungsfreien Zeit konkret aussehen kann, verraten die nachfolgenden Tipps.

Flugreisen vermeiden

Viele Studierende nutzen die vorlesungsfreie Zeit, um zu verreisen. Der Umwelt zuliebe sollte jedoch auf Flugreisen verzichtet werden. Denn mit 284 g/Pkm kommt es bei Flugzeugen zu den mit Abstand höchsten Treibhausgasemissionen:

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Flugreisen verzeichnen die höchsten Treibhausgasemissionen (©livv.at)

Flugreisen sind also alles andere als umweltfreundlich. Gute Alternativen, um in der lehrveranstaltungsfreien Zeit unterwegs zu sein, sind Bus- und Bahnreisen. So kann man beispielsweise ganz Europa problemlos mit diesen deutlich klimaschonenderen Transportmitteln bereisen – schließlich gibt es hier ein sehr gut ausgebautes Bus- und Bahnnetz. Wer dann noch eines draufsetzen möchte, nimmt nachhaltige Produkte mit auf die Reise – z. B. ein Shampoo ohne Tierversuche.

Studierende, die trotzdem in ein Flugzeug steigen möchten, tun gut daran, die damit verbundenen CO2-Emissionen zu kompensieren. Auf Websites wie beim wwf gibt es die Möglichkeit, den CO2-Fußabdruck des ausgewählten Fluges zu berechnen. Zusätzlich werden verschiedene Klimaschutzprojekte vorgestellt und Spenden kann man direkt auf der Website.

Umweltfreundlich und sportlich unterwegs im Alltag

Nachhaltige Reisen sind ein guter Anfang, um umweltfreundlich unterwegs zu sein, aber damit ist es noch lange nicht getan. Eine nicht weniger bedeutende Rolle spielt das Thema nachhaltige Mobilität im Studienalltag. Selbst wenn Studierende beispielsweise jeden Tag nur wenige Minuten mit dem Auto fahren, wird ihr CO2-Fußabdruck über ein ganzes Jahr gesehen entsprechend groß ausfallen.

Welche Transportmittel also im Alltag ausgewählt werden, ist in der Summe entscheidend. Hier kommen drei Tipps, um Strecken im Alltag umweltfreundlich zurückzulegen:

Tipp 1: Kurze Strecken zu Fuß zurücklegen
Wenn z. B. das Universitätsgebäude oder das Café, in dem man nach der Vorlesung mit Freunden verabredet ist, in Gehweite liegen, muss nicht zwingend ein Transportmittel in Anspruch genommen werden. Die jeweilige Strecke lässt sich problemlos zu Fuß zurücklegen.

Zwar ist man zu Fuß weniger schnell am Ziel, doch man stößt hier kein CO2 aus und schützt somit die Umwelt. Ein weiterer Pluspunkt: Beim Gehen muss man seine Aufmerksamkeit nicht durchgehend auf das Verkehrsgeschehen richten – besonders dann nicht, wenn die Strecke durch einen Park oder einen ruhigen Stadtteil führt, wo ohnehin nur wenige bis gar keine Autos fahren. So kann man getrost seinen Gedanken nachhängen oder Musik hören. Und ehe man es sich versieht, ist das Ziel erreicht.

Tipp 2: Auf das Fahrrad schwingen
Wer absolut keine Lust hat, zu Fuß zu gehen, kann sich natürlich auch auf sein Fahrrad schwingen. Mit dieser Fortbewegungsart lässt sich ebenfalls ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit setzen. Damit ist jedoch kein E-Bike, sondern ein klassischer Drahtesel, der vollkommen ohne Strom auskommt, gemeint.

Fahrradfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern bietet das perfekte tägliche Ausdauertraining. Noch dazu erweist sich der Drahtesel als sehr nützlich, wenn der nächste Einkauf für die perfekte Studentenküche auf dem Programm steht. Fahrräder mit Gepäcksträger oder spezielle Lastenräder bieten genügend Platz für Einkaufstaschen, sodass man nicht z. B. mit einem vollgepackten Rucksack den Heimweg antreten muss.

Tipp 3: ÖPNV nutzen
Eine dritte Möglichkeit, um im Studienalltag umweltfreundlich unterwegs zu sein, bietet der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Mit Bus und Bahn ist man gut angebunden, wenn längere Strecken anstehen, Schlechtwetter angekündigt ist oder der Nachhauseweg nach Einbruch der Dunkelheit zurückgelegt werden muss.

Nachhaltig von A nach B – der Umwelt zuliebe

Zusammenfassend kann festgehalten werden: Nachhaltige Mobilität spielt eine entscheidende Rolle, um den persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und die Umwelt zu schonen. Für Studierende, die gerne und viel im Alltag und in der vorlesungsfreien Zeit auf Achse sind, gibt es viele Möglichkeiten, ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Diese Tipps helfen, um möglichst klimafreundlich von A nach B zu gelangen.

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